Deutscher Pensions Fonds
 
 

Tantiemenmodell

Tantiemen und Sonderzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge überführen - und das ohne Rückstellungen in der Steuerbilanz zu bilden!

Die Ausgangssituation

Empfänger solcher Zahlungen haben häufig großes Interesse diese in eine betriebliche Altersversorgung (bAV) umzuwandeln, denn schließlich sind Tantiemen-/ und Sonderzahlungen häufig mit hohen Abzügen belastet.

Umso mehr wissen es Mitarbeiter zu schätzen, wenn ihnen die Umwandlung in eine bAV  im Unternehmens ermöglicht wird.

Das von der Deutschen Unterstützungskasse entwickelte und seit 2008 eingesetzte kongruent rückgedeckte Tantiemenmodell hat dabei den besonderen Vorteil, dass Tantiemen-/ und Sonderzahlungen vollständig bilanzneutral in eine Versorgungszusage der betrieblichen Altersversorgung überführt werden.

Die geplante Sonderzahlung wird in eine bAV mit laufenden Beiträgen umgewandelt.

Im Rahmen des von uns entwickelten Entgeltumwandlungskonzepts wird aus der Tantiemen-/ Sonderzahlung eine vom Arbeitgeber erteilte beitragsorientierte Leistungszusage, welche mit Hilfe des Guthabens der im Unternehmen verbliebenen Tantiemen-/ bzw. Sonderzahlungen durch Dotierung gleichbleibender Beiträge bis zum Rentenbeginn des Mitarbeiters ausfinanziert wird.  So ist die steuerliche Begleitung als kongruent rückgedeckte Unterstützungskasse gewährleistet (Grundvoraussetzung nach § 4d Absatz 1, Satz 1, Nr.1c EStG, Stichwort: "gleichbleibende oder steigende Beiträge"). 

Bei der Berechnung des zu ermittelnden Beitrages wird das Guthaben aus der umgewandelten Tantiemen-/ Sonderzahlung einmalig bei Erteilung der Versorgungszusage aufgezinst. Dann erst wird der jährlich zu dotierende Beitrag ermittelt. So wird sicher gestellt, dass die Summe der bis zum Rentenbeginn geleisteten Dotierungen wertmäßig der umgewandelten Tantiemen-/ Sonderzahlung entspricht. 

Der Orientierungszinssatz für die Aufzinsung bei Tantiemenmodell-Zusagen in 2017 beträgt 0,7 Prozent.* 

Als Service für Sie haben wir auf der Webseite unter "Beitragberechnung Tantiemenmodell" ein Rechentool zur Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe Sie den zu dotierenden Beitrag ermitteln können. Selbstverständlich können zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch andere als der von uns vorgeschlagene Zinssatz im "marktüblichen" Rahmen vereinbart werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand

  • Versorgungszusagen im Rahmen der Deutsche Unterstützungskasse sind vollständig Bilanzneutral. Die Steuerbilanz wird gar nicht tangiert und selbst im Anhang der Handelsbilanz findet bei kongruenter Rückdeckung und Verpfändung der Rückdeckungsversicherung ein "automatischer Nullausweis" statt.
  • Die umgewandelten Vergütungsbestandteile werden unversteuert zur Finanzierung einer Betriebsrente verwendet und die Besteuerung der Betriebsrente in die Rentenphase verlagert, in der der persönliche Steuersatz deutlich niedriger ausfallen kann, als in der Zeit davor. So kann bei gleicher Nettobelastung in der Ansparphase regelmäßig eine spürbar höhere Altersversorgung erreicht werden.
  • Unser Konzept wird durch ein Rechtsgutachten, welches unter arbeits-, steuer- und insolvenzrechtlichen Gesichtspunkten die Zulässigkeit bestätigt, abgesichert. Versicherer bestätigen ebenfalls die Unbedenklichkeit.
  • Sobald das Tantiemenmodell einmal eingerichtet ist, kann sich der Nutzer zukünftig vor Erhalt einer Tantiemen- oder Sonderzahlung entscheiden, ob und in welcher Höhe diese mit Hilfe der Entgeltumwandlung zur Erhöhung der Versorgung verwendet werden soll.
  • Dabei kann sowohl der Beitrag der bestehenden Rückdeckungsversicherung erhöht oder eine weitere hinzugefügt werden, denn das Portfolio-Konzept macht auch beim Tantiemenmodell den Unterschied...

 

*Nach Höfer (§ 1 BertrAVG, RZ. 2570) ist der Zinssatz für die Aufzinsung am Kapitalmarkt auszurichten und soll dem Zins entsprechen, der für relativ sichere langfristige Geldanlagen bei Abschluss der Umwandlungsvereinbarung zu erzielen ist. Der von uns vorgeschlagene Zinsansatzes für die einmalige Aufzinsung orientiert sich am 10-Jahres-Durchschnitt des monatlich veröffentlichten Wertes der "Einlagefazilität" der Europäischen Zentralbank (EZB), wird jährlich von uns im Dezember aktualisiert und gilt als Orientierungshilfe für das Folgejahr. Für den Zeitraum der letzten zehn Jahre (Januar 2007 bis Dezember 2016) liegt der Monatsdurchschnitt bei aufgerundet bei 0,7%.


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